Backup-Software

Eine Backup Software übernimmt automatisch die notwendige Datensicherung, auf die kein Anwender verzichten kann. Gerade im Business-Bereich wäre ein Datenverlust mit teils verheerenden Konsequenzen verbunden, manche Daten, die in jeder Minute verarbeitet werden, lassen sich kaum rekonstruieren – wenn sie etwa von schriftlichen Vorlagen stammen und diese nach der Datenerfassung schon in den Reißwolf gewandert sind. Beim Einsatz der Backup Software stellt sich regelmäßig die Frage, wie oft die Sicherung durchgeführt wird und wo die Daten aufzubewahren sind.

Sinnvoller Einsatz der Backup Software

Privatanwender sichern ihre Daten oft einmal täglich oder sogar noch seltener. In Firmen bietet sich eine Sicherung im Zwei- bis Fünf-Stunden-Takt an, je nach Datenaufkommen und Vernichtung von Vorlagen. Danach sollten die Daten des Backups fernab des sonstigen Arbeitsplatzes gelagert werden, sonst hat die Sicherung im Brandfall nicht viel Sinn.

Übrigens kommt auch rein physischer Datendiebstahl vor, Einbrecher lassen PCs mitgehen, um die Firma gegebenenfalls zu erpressen. Ob das gelingt, ist eine andere Frage, doch die Daten müssen in jedem Fall vorliegen, wozu die Backup Software und die anschließende sichere Datenverwahrung dient. Wer physisch endlagert, kann USB-Datenträger oder eSATA Festplatten verwenden.

Immer mehr setzt sich auch die Online-Datensicherung durch. Die gesetzliche Grundlage für Backups ergibt sich für Unternehmen seit dem Jahr 2002 durch die GDPdU, den Grundsätzen für Datenzugriff und Prüfbarkeit von digitalen Unterlagen.

Wie arbeitet Backup Software?

Bei dem Einsatz einer Backup-Software findet eine Synchronisation der Daten statt

Bei dem Einsatz einer Backup-Software findet eine Synchronisation der Daten statt

Es gibt verschiedene Versionen einer Backup Software, darunter auch Freewares, wobei einem Unternehmen mit großen Datenbeständen eine kommerzielle, hoch leistungsfähige Version empfohlen sei.

Die Programme übertragen sämtliche Daten, also Dateien, Operationssysteme und Applikationen. Dieser Vorgang wird als Synchronisation bezeichnet. Die Software kopiert die Daten von der Festplatte und lagert sie auf einer anderen Festplatte. Jedes Verzeichnis und jede Datei wird sektorgenau übernommen. Dabei übernimmt die Backup Software auch Bootbereiche, weshalb Betriebssysteme nicht neu installiert werden müssen. Die Partitionen der Wechselfestplatte richtet die Software entsprechend des Originals ein.

Seit 2012 kommt bei vielen Backup-Programmen eine asynchrone Schreibweise zum Einsatz, was die Geschwindigkeit der Datenübertragung erhöht. Auch erhält der Nutzer per E-Mail eine Statusmeldung über den Backup-Fortschritt.

Moderne Programme unterstützen Festplatten mit über 2 Terabyte Speicherplatz und ebenso SSDs (Solid State Drives).

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